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Die Nordroute über den Erzgebirgskamm (Markierung Nr. 23) verläuft meist
dicht an der sächsisch-böhmischen Grenze. In dieser abgelegenen Gegend
trifft man kaum eine Menschenseele und hat die rauhe Schönheit der Moore und
Wälder meilenweit ganz für sich. Wer sich in einer der wenigen
Streusiedlungen wie Rübenau oder Malý Háj für ein paar Tage einnistet,
erspäht an einem kühlen Frühlingsmorgen vielleicht die seltenen Birkhähne
bei der Balz. Im Herbst durchbricht das Röhren der Hirsche die Stille der
weiten Moorwälder.
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