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Die Südroute über den Erzgebirgskamm zweigt zwischen dem Preßnitzsee und Malý Háj
von der Nordroute ab und führt direkt am steilen Südabfall des Erzgebirges
entlang. Dadurch bieten sich im gesamten Verlauf herrliche Ausblicke ins
Böhmische Becken, zum Duppauer Gebirge und zu den Vulkankegeln des
Böhmischen Mittelgebirges.
In Výsluní fährt man direkt am „Dom des Erzgebirges“ vorbei. Zwischen
Hora Sv. Šebestiána und Zákoutí streift man den Bärenfall und das riesige
Hochmoor Novodomské rašeliniště, das beispielhaft für die natürliche
Ausstattung des gesamten Erzgebirgskamms steht und noch heute
Urwaldcharakter hat. Hier gedeihen geschützte Arten wie der
fleischfressende Sonnentau und
der Sumpfporst.
Vom Preßnitzstausee (Přísečnická přehrada) bis Hora Sv. Šebestiána folgt man
der Markierung 3003, weiter bis Malý Háj der 3081.
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