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Sie
waren über Jahrhunderte Ritter, Marschälle und Minister am Sächsischen Hof,
fast 200 Jahre auch die Oberberghauptleute des Erzgebirges – die Schönbergs.
Und sie hatten einen Sinn für Ästhetik. Mitten in die wilde Schönheit der
sächsischen Berge haben sie sich die märchenhaften Schlösser Purschenstein
und Pfaffroda bauen lassen, in denen sie bis 1945 residierten.
Die
anderen beiden Kleinode an unserem Wege, der Herrensitz in Forchheim und die
Burg Rauenstein, gehörten zwar nicht den Schönbergs, sind aber nicht minder
sehenswert. Zwischen ihnen erstreckt sich inmitten dunkler Fichtenwälder die
Saidenbachtalsperre. Als Trinkwasserreservoir ist sie für jede Art
Wassersport gesperrt und somit eine Oase der Ruhe und ein Paradies für die
Tierwelt.
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Schloss Purschenstein |