Silberstraße
Silber
ist die Mutter des Erzgebirges. Mit dem „Großen Berggeschrey“ am Ausgang des
Mittelalters strömten von überall Menschen in den bis dahin kaum besiedelten
Miriquidi, den Dunklen Wald zwischen Sachsen und Böhmen, um Silber aus den
Tiefen der Berge zu holen. Kein anderes Gebirge ist so eng mit dem Bergbau
verbunden. Nicht nur die Bergwerke und Halden, sondern auch die Verarbeitung
der Erze und natürlich die reichen Bergstädte mit ihren großen Hallenkirchen
wie Annaberg und Marienberg prägen das Erzgebirge. Und selbst als die Quelle
des Wohlstands versiegte und die Menschen beim „Mannlmachen“ ums tägliche
Überleben kämpfen mussten, blieben sie in den Motiven des Schwibbogens und
des Bergmanns beim Bergbau. |

Tiefer Mollchner Stolln, Pobershau

Pferdegöpel Lauta |
Der Radweg
Auf dem
markierten Fernradweg Silberstraße von Zwickau bis Dresden erleben Sie in
Schaubergwerken die dunkle Welt des Bergmanns, der im Winter wochenlang die
Sonne nicht sah. In der Saigerhütte Olbernhau ist zu sehen, wie Kupfer und
Silber getrennt wurden. Über der Erde verraten die zahlreichen Baumgruppen,
die Sie beim vorbeiradeln auf den Feldern und Wiesen sehen, jeweils eine
Halde oder einen alten Stolleneingang. Wenn Sie an den Anstiegen ins
Schwitzen kommen sollten, können Sie vielleicht das harte Leben der
Bergleute noch etwas besser nachvollziehen.
Karte
Schnellansicht
West
Mitte
Ost
Druckqualität
West
Mitte
Ost |